Passionssingen des "Männerchors der Kärntner in Wien"

Über die Jahre haben sich in Kärnten mit dem dort vorhandenen Liedgut verschiedene Arten des Passionssingen entwickelt, die nicht mit den klassischen Passionen von J.S. Bach vergleichbar sind. Es sind verschiedene Formen, um den Zuhörern in der Fastenzeit Ruhe zu geben, zum Nachdenken über das eigene Leben anzuregen, sich von Liedtexten inspirieren zu lassen, „Passion“ spürbar zu machen und die zum Großteil in Kirchen bzw. anderen sakralen Räumen aufgeführt werden. Eine solche besondere Form wurde vom Chorleiter des Männerchors der Kärntner in Wien, Herrn Christoph Maier, zusammengestellt.
Den Rahmen bildet eine berührende Geschichte aus dem Alltag, die der Chorleiter selbst geschrieben hat und mit der jeder von uns schon in der einen oder anderen Art Erfahrung gemacht hat:
es geht um Leiden und Sterben einer geliebten Mutter, Großmutter und Ehefrau. Welche Gedanken begleiten diese Frau dabei – bewusst oder unbewusst?
In diese Erzählung eingebettet wird eine spannende Mischung aus traditionellen Kärntnerliedern wie
"A Blüah üban Himmel",
"Hamgeahn",
"I bedånk mi für de Hirbig" oder
"Dås Radl der Zeit"
und Klassikern wie J.S. Bachs "Oh Haupt voll Blut und Wunden"
– in einem speziellen Satz für Männerstimmen
von Chorleiter Christoph Maier –
sowie "Näher mein Gott zu Dir" von L. Mason erklingen.

Mit diesem Passionssingen der besonderen Art versucht der "Männerchor der Kärntner in Wien" in Zeiten der allgemeinen Hektik und Schnelllebigkeit auch einen Beitrag zur Einkehr, Besinnung und zum Nachdenken zu leisten und Passion erlebbar und spürbar zu machen.

Wann: 23. März 2017, 19:00 Uhr
Wo: Pfarrkirche Ober St. Veit