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Kircheninnenrenovierung der Pfarrkirche in Ober St. Veit Von Mitte Februar bis Ende November 2002 wurde unsere Pfarrkirche innen umfassend renoviert. Seit Anfang Dezember 2002 erstrahlt die Kirche in neuem Glanz. Am 1. Adentsonntag konnte wir mit einem feierlichen Gottesdienst unsere Kirche wieder öffnen. Höhepunkt war die Weihe des neues Hauptaltars durch Erzbischof Kardinal Schönborn. |
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Finanzierung Schuldenfrei ! Vom Magistrat der Stadt Wien haben wir die erfreuliche Mitteilung erhalten, dass der Stadterhaltungsfonds uns einen Zuschuss in Höhe von 30% jener Kosten der Kirchenrenovierung, die als denkmalpflegerisch anerkannt wurden, gewährt hat. Der entsprechende Betrag in Höhe von rd. € 168 000,-- wurde bereits überwiesen. Damit konnten wir die verbliebenen Schulden aus der Renovierung genau abdecken und dürfen voll Freude mitteilen, dass die gesamte Finanzierung dieses Projektes hiermit abgeschlossen ist. Diese Finanzierung stellt sich (auf Tausend Euro gerundet) wie folgt dar:
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Warum wurde renoviert? Warum wurde renoviert? Die Zeit hat an der Kirche Spuren hinterlassen: Die Wände sind durch die Heizung verschmutzt, die technischen Anlagen (Beleuchtung, Beschallung, Heizung) sind auf einem längst überholten technischen Stand. Die Innenausstattung (Altäre, Kirchenbänke, Bilder) ist an vielen Stellen schadhaft.
So wurden den Bildern durch die Behandlung mit Acryllack bei einer
früheren Restaurieirung erhebliche Schäden zugefügt, die Kirchenbänke
ließen durch die dicke Lackschicht nicht mehr ihre ursprüngliche
Beschaffenheit (Nussholz) erkennen. Die Kanzel zeigte nicht mehr den farblichen Originalzustand, die Statuen des Hl. Sebastian und des Hl. Florian, die eigentlich aus Stuckaturmarmor sind, wurden im Laufe der Zeit mit Kalkfarbe überstrichen. Auch der Altarraum wurde erneuert. Der Zelebrationsaltar, der der zentrale Ort der Kirche ist, war seit 15 Jahren ein Holztisch, der auf einem Provisorium aus Holz
stand. Damals als Übergangslösung gedacht, hielt sich dieses
Provisorium sehr lange. Der Altarraum wartdurch mehrere Stufen
unterteilt, weiters wurden damals - zur Verschönerung - insgesamt 7
verschiedene Teppiche im Altarraum gelegt. Das Kommuniongitter, das aus Sandstein ist, ist mit Stuckaturmarmor überzogen, der ebenfalls beschädigt war. |
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Was wurde renoviert? Was wurde renoviert? 1) Restauratorische Arbeiten + Restaurierung des Hochaltares und der Seitenaltäre (Stuck, Stein und Vergoldung) + Restaurierung der Kanzel bis auf die Originalmalschicht + Restaurierung der Altarbilder und Kreuzwegbilder (Bei den Bildern sind Schäden früherer Restaurierungen zu beseitigen) + Restaurierung der Statuen in der Kirche + Restaurierung der Kirchenbänke und Türen 2) Gewerbliche Arbeiten + Errichtung der Unterböden, + Öffnung des Kryptaabganges, + Bodenpflasterung + Malerarbeiten + Erneuerung der Kirchenheizung + Erneuerung der Elektroinstallation, der Beleuchtung und der Tontechnik 3) Neugestaltung des Altarraumes + Errichtung eines feststehenden Zelebrationsaltars + Errichtung eines feststehenden Ambos + Zurückverlegung des Kommuniongitter um ca. 1,20 m + Ausgleichung der Niveauunterschiede im Altarraum Die erneuerte Liturgie sieht für gewöhnlich die Feier an einem feststehenden, geweihten Altar vor, der frei steht, damit man ihn ohne Schwierigkeiten umschreiten kann und an dem man die Messe der Gemeinde zugewandt feiern kann (vgl. Allgemeine Einführung in das Messbuch Nr 262). Da der Altar Symbol für Christus ist, wurde nun das jahrzehntelange Provisorium durch einen neuen Steinaltar ersetzt, in dem, wie auch vorgesehen, Reliquien beigesetzt wurden. Ebenso wurde der Ambo in Stein gefertigt. Der Hochaltar mit dem Tabernakel blieb an seinem bisherigen Platz erhalten. |


So wurden den Bildern durch die Behandlung mit Acryllack bei einer
früheren Restaurieirung erhebliche Schäden zugefügt, die Kirchenbänke
ließen durch die dicke Lackschicht nicht mehr ihre ursprüngliche
Beschaffenheit (Nussholz) erkennen.
Auch der Altarraum wurde erneuert. Der Zelebrationsaltar, der der zentrale Ort der Kirche ist, war seit 15 Jahren ein Holztisch, der auf einem Provisorium aus Holz
stand. Damals als Übergangslösung gedacht, hielt sich dieses
Provisorium sehr lange. Der Altarraum wartdurch mehrere Stufen
unterteilt, weiters wurden damals - zur Verschönerung - insgesamt 7
verschiedene Teppiche im Altarraum gelegt.