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Le+O Sammlung der Pfarre Ober St. Veit Le+O Lebensmittelausgabe und Orientierung
Die Pfarre Ober St. Veit beteiligt sich an dem Projekt der Caritas und der Wiener Pfarren. Ausgabestelle für unseren Bezirk ist die Pfarre Hietzing.
Wir sammeln für Le+O immer 1. Wochenende im Monat 3./4. März 2012 31.März/ 1. April 2012 05./06. Mai 2012 02./03. Juni 2012 haltbare Lebensmittel Hygieneartikel
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3. Welt Essen Die Pfarre Ober St. Veit lädt ein zu
einem
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Caritas Caritas-Ausschuss Als Koordinierungsgremium für die Aktivitäten der Pfarrcaritas treffen sich die Mitglieder etwa alle zwei Monate. Die Arbeiten der einzelnen Gruppen werden besprochen, neue Ideen oder dringende Anliegen vorgestellt, diskutiert und entschieden. Leiter des Caritas-Ausschusses: Georg Bruckner Tel. 0676 376 4599 Melden Sie sich bei der jeweiligen Kontaktperson für eine der Gruppen, wenn Sie mitarbeiten wollen: Caritas-Sprechstunde Während der Schulzeiten wird jeden Freitag von 9 – 10 Uhr für Hilfesuchende eine Sprechstunde angeboten. Unsere Hilfe beschränkt sich auf Vermittlung zu amtlichen Stellen, diversen Beratungen, kleinen Geldaushilfen sowie Abgabe von Esswaren. Kontaktperson: Grete Baminger Tel.: 876 1960 Geburtstagsbriefaktion Ab dem 75. Lebensjahr werden Angehörige unserer Pfarre zu runden Geburtstagen besucht und Glückwünsche unseres Herrn Pfarrers überbracht. Oft ergibt sich dabei ein vertiefendes Gespräch. Dabei wird auch zur Geburtstagsmesse mit anschließender Jause eingeladen. Kontaktperson: Rita Bauer Tel.: 876 8126 Bastelgruppe Jeden Mittwoch zwischen 9 und 12 Uhr findet im Vitushaus ein Treffen von 15 - 20 Mitarbeiterinnen statt, um ganzjährig für den Weihnachts- und Ostermarkt zu arbeiten. Ausgenommen sind Schulferientage. Die Erlöse kommen ausschließlich caritativen Projekten zu Gute. Kontaktperson: Rita Bauer Weihnachtskeksaktion Vor Weihnachten werden von Pfarrangehörigen hausgemachte Kekse in der Kirche abgegeben und zum Hl. Abend von musizierenden Kindern und Begleitpersonen im Pav. VII des GZW in Lainz den Patienten gebracht. Kontaktperson: Marianne Natlacen Tel.: 877 1038 Dritte-Welt-Essen - Fastenessen Solidaritätsgruppe EINE WELT Die Mitglieder der Gruppe bringen in selbstgewählten Beiträgen ihren Dank für ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit und ihre Solidarität mit Menschen in Notsituationen zum Ausdruck. Damit werden regelmäßig Projekte, dzt. in Brasilien, in Honduras, sowie eine Patenschaft der Aktion Leben, unterstützt. Kontaktperson: Helga und Rudolf Fuchs Tel.: 877 2332 EZA-Warenverkauf Jeden zweiten Sonntag werden nach den hl.Messen Waren aus Entwicklungsländern verkauft (Kaffee, Tee, Schokolade, Gewürze etc.). Durch den fairen Handel mit Bauernvereinigungen in Afrika, Asien und Lateinamerika wird diesen Bauern ein gerechteres Einkommen ermöglicht. Kontaktperson: Georg Bruckner, Rudolf Fuchs Welche Aufgabe hat die Pfarrcaritas? Caritas, Nächstenliebe, ist eine der zentralen Forderungen, die Jesus Christus an all jene stellt, die Ihm nachfolgen wollen. Als Christen sind wir daher aufgerufen, in unserem Lebensbereich diese Forderung Jesu ernst zu nehmen und danach zu leben. Aufgabe der Pfarrcaritas ist es, den organisatorischen Rahmen zu schaffen und den Blick für die Not zu schärfen, damit jede(r) für sich Möglichkeiten für eine gelebte Nächstenliebe vorfindet, • in unserer unmittelbaren und mittelbaren Umgebung in Ober St. Veit, • wenn Menschen auf Grund von Verfolgung in unser Land, in unsere Stadt kommen, • in Solidarität mit den Ärmsten dieser Welt, auch wenn sie nicht hier bei uns leben. Sie sind daher herzlich eingeladen, in einer der hier genannten Gruppen mitzuarbeiten, die Aktivitäten der Pfarrcaritas zu unterstützen oder auch im Caritas-Ausschuss neue Bereiche aufzuzeigen, in denen der Dienst am Nächsten notwendig ist. |
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Zenica Bericht 2010 Bericht - Zenica im Februar 2010ErfreulichesDie von der Pfarre Ober St. Veit durch die Spenden im Rahmen des Fastenessens finanzierten Gewächshäuser bringen weiterhin die erwarteten Erträge. Zwei Familien beschlossen daher je ein weiteres Gewächshaus aufzustellen, um neben der verbesserten Selbstversorgung mit frischem Gemüse einen größeren Verkaufserlös erwirtschaften zu können. Die Finanzierung soll über ein zinsenloses Darlehen erfolgen. Ein Gewächshaus wurde bereits im Herbst 2009 errichtet, ein zweites wird im Frühjahr 2010 aufgestellt. Die Darlehensrückzahlung wird in den nächsten fünf Jahren zu jeweils einem Fünftel der Darlehenssumme erfolgen. Nach wie vor verpflichteten sich die beiden Familien 15% des Verkaufserlöses des geernteten Gemüses an die Armen von Zenica in Form von Lebensmittel- und Hygieneartikel-Paketen weiterzugeben. Die Nachfrage nach erntefrischem Gemüse ist unvermindert gut. Einzelne Gastronomiebetriebe sind an den unter biologischen Anbaubedingungen gewachsenen Ernteprodukten sehr interessiert, sodass der Absatz für die nächste Ernten gesichert scheint. Zum Teil konnte wegen der besonderen Qualität und Frische sogar im Vergleich zu ortsüblichen Verkaufspreisen ein höherer Erlös erzielt werden. Weitere an Gemüseanbau interessierte unterstützungswürdige Familien mit entsprechenden möglichen Anbauflächen sollen ausfindig gemacht werden, um ein Einkommen zu lukreieren und eine gesunde Ernährungsbasis zu schaffen. ErschütterndesInfolge der weltweiten Wirtschaftskrise hat die Arbeitslosigkeit in Zenica deutlich zugenommen. Man schätzt derzeit in Zenica mit ca. 60 %. Beschäftigungslosigkeit hat wegen der geringen ausbezahlten Sozialhilfe meist akute Armut zur Folge. Aber auch in einem ordentlichen Beschäftigungsverhältnis arbeitende Menschen sind vor Verarmung nicht gefeit. Arbeitszeiten werden bis über 16 Stunden pro Tag ausgedehnt, Löhne werden willkürlich gekürzt oder sogar einbehalten. Aufgrund dieser prekären wirtschaftlichen Verhältnisse und den dadurch nicht finanzierbaren Ausgaben für Miete, Strom, Heizung etc., stehen nicht wenige Menschen vor der Situation, dass ihnen der Strom abgedreht, die Heizkörper abmontiert werden oder die Delogierung unmittelbar bevorsteht. Der Verein „Brücke der neuen Hoffnung“, unser Ansprechpartner in Zenica, unterstützt zehn besonders arme Familien mit Lebensmittel- und Hygieneartikel-Paketen, die monatlich verteilt werden. Im Rahmen dieser Besuche nehmen sich die Verteilerinnen der Pakete ausreichend Zeit um die Sorgen und Nöte dieser Menschen anzuhören, wenn möglich zu helfen und der durch die Armut bedingten Isolation entgegen zu wirken. ResümeeDa nicht anzunehmen ist, dass sich die Situation in Bosnien in den nächsten Jahren rasch zum Besseren wenden wird, sind Unterstützungen und Hilfen zur Selbsthilfe auch in näherer Zukunft dringend notwendig. Walter Kirchmayer |
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diakonale "Caritas" Auszug aus Pfarrblatt 2008 Von der Nächstenliebe
CARITAS
ist keine Organisation! Es
ist auch kein Ausschuss und es sind auch nicht einzelne Personen, die sich
immer wieder zu sozialen Fragen äußern. Es sind nicht die Anderen – CARITAS
ist die LIEBE vor allem zu den Nächsten
und das hat immer zu allererst mit MIR zu tun! Caritas ist neben Liturgie und
Martyrium (Verkündigung) eine der drei Grundvollzüge der Kirche. Ohne Caritas
gibt es keine Kirche. Das heißt, um Kirche zu sein, müssen wir unseren Nächsten
lieben! Aber so einfach ist es leider
wieder auch nicht. Oft fehlt mir die Zeit und ich habe gerade so viel mit mir
selbst zu tun, dass ich mich nicht auch noch um meinen Nächsten kümmern kann.
Vielleicht kann er oder sie sich ja auch selber helfen und wenn nicht, es gibt
ja doch auch eine „Organisation“, die Caritas heißt. Manchmal stellt sich auch
die Frage, ob denn die Hilfe oder das Geld überhaupt ankommen wird und
diejenigen erreicht, die es nötig haben. Zahlt sich denn Caritas – nämlich die
Liebe – überhaupt aus? Vor einiger Zeit habe ich in einem
Haus der Caritas eine ältere Dame besucht und sie erzählte mir von ihrem Leben:
„Wissen´s i bin net recht g´scheit und
do hob i mit da Schul aufg´hört und meine Eltern pflegt.“ Als die Eltern verstorben
sind, wird die Frau aus der elterlichen Wohnung delogiert und sie landet auf
der Straße. Trotz der tragischen Ereignisse, die sie von ihrem Leben berichtet,
verliert ihr Gesicht nie an Freundlichkeit. Zum Schluss ihrer Erzählung nimmt
sie meine Hand, tätschelt sie liebevoll und sagt: „Wissen´s, Sie miassn an wos
glaub´n – dann schaffen´s es. I hob´s jo a g´schafft!“ Mit einer völlig neuen
Erkenntnis, was es heißt, es im Leben geschafft zu haben, gehe ich nach Hause.
Vor allem beschäftigt mich, wer hat da wohl wen „mehr“ beschenkt. Leider gelingt die Nächstenliebe
nicht immer für beide so erfüllend. Vor drei Monaten bin ich mit meinem Fahrrad um 8 Uhr
20 auf der Kennedy Brücke auf dem Fahrrad- und Gehweg vor dem Abgang zur U4 gestürzt.
Einerseits der Schreck des Sturzes, andererseits die Schmerzen ließen mich
einige Minuten am Boden liegen. Es kommen zwar viele Frauen und Männer unmittelbar
an mir vorbei, doch keiner kommt mir zu Hilfe. Die meisten drehen ihren Kopf
völlig unnatürlich in eine andere Richtung, um ja keinen Blickkontakt mit mir
aufzunehmen. Zu guter Letzt war der Schmerz, dass keiner der vorbeigehenden Menschen
auch nur die Mühe auf sich nahm, mich nach meinem Befinden zu fragen, der
größte. Natürlich kann man kurz vor Arbeitsbeginn nicht auch noch Menschen
retten. Die eigene Sorge war halt größer. Und schließlich und endlich habe ich
mir ja doch selber helfen können, da es nur Zerrungen und ein Bluterguss waren.
Aber der Nachgeschmack, des Nicht-Beachtet-sein - des nicht geliebt zu sein,
der bleibt; und auch der Gedanke, dass dieser Zustand bei mir nur ein paar
Minuten gedauert hat. Ich glaube, wir alle sehnen uns,
zu lieben und geliebt zu werden. Und wie sie sehen, ist es auch gar nicht so einfach.
Daher möchte ich sie herzlich einladen
und ich hoffe auch auf reichliche Antwort. Erzählen Sie mir, wo ihnen CARITAS
fehlt oder wo Sie sich gerne einbringen wollten, aber noch nicht wissen wie.
Vieles wird in Gemeinschaft besser gelingen, dann wird unsere Kirche immer mehr
ein Bild der Liebe und manches müssen wir, weil es keine Lösung gibt, in
Gemeinschaft aushalten. Aber die Liebe hält allem stand
(1.Korinther 13,7) Euer Diakon Edwin Zaloha |


Caritas-Ausschuss